Nach Ablauf der NIS2-Registrierungsfrist:

FNT Services startet IT-Documentation-as-a-Service

Neues Managed-Service-Angebot schafft eine belastbare Informationsgrundlage für Betrieb, Security, Compliance und Audits von Infrastrukturen

Ellwangen, 16. September 2026. Mit dem Ende der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingeräumten Duldungsfrist zur NIS2-Registrierung beginnt für viele Unternehmen die eigentliche Herausforderung: Sie müssen in der Lage sein, die eigene IT-Infrastruktur jederzeit nachvollziehbar zu belegen. Mit IT-Documentation-as-a-Service bietet die FNT Services GmbH deshalb ab sofort ein Managed-Service-Angebot, bei dem Dokumentation, Datenpflege und  Betrieb  gemäß vereinbarter SLAs übernommen werden und das dazu beiträgt, NIS2-Vorgaben zu erfüllen.

Die Nachweisphase hat begonnen
Mit dem NIS2-Umsetzungsgesetz verändert sich die Rolle der IT-Dokumentation grundlegend. Es gilt seit dem 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfristen; die gesetzliche Registrierungsfrist endete am 6. März 2026, die vom BSI eingeräumte Duldungsfrist am 31. Juli 2026. Besonders wichtige Einrichtungen müssen die Umsetzung ihrer Risikomanagement-Maßnahmen bis Dezember 2028 gegenüber dem BSI nachweisen, die Geschäftsleitung haftet dafür persönlich. Die Dokumentation ist also nicht mehr nur Arbeitsmittel der IT-Abteilung, sondern Beleg gegenüber Prüfern, Versicherern und Auftraggebern.

Entscheidend ist, dass ein Unternehmen sich im Ernstfall auf seine Daten verlassen kann. Dafür muss es wissen: Welche Assets werden betrieben? Wem gehören sie? Welche Services hängen von ihnen ab? Welche Auswirkungen hätte der Ausfall einer Komponente? Genau diese Informationen fehlen in vielen Organisationen. Hinzu kommt: Eine Dokumentation lässt sich nicht rückwirkend erstellen. Wer in einigen Jahren nachweisen muss, wie seine Infrastruktur aufgebaut war, benötigt Informationen, die über Jahre hinweg vollständig, konsistent und kontinuierlich gepflegt wurden. In der Praxis verteilt sich Infrastrukturwissen jedoch auf unterschiedliche Systeme, manuell gepflegte Listen und das Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter. Das eigentliche Risiko liegt dann in den blinden Flecken: fehlende Dokumentationsbausteine, unbekannte Assets, unklare Verantwortlichkeiten und nicht dokumentierte technische Abhängigkeiten.

IT-Documentation-as-a-Service: Fünf Reifegrade als Ausgangspunkt
Um herauszufinden, wo ein Unternehmen steht, bewertet FNT im Rahmen von Documentation as a Service den Dokumentationsreifegrad eines Unternehmens entlang von fünf Stufen: fragmentiert, strukturiert, integriert, betriebsrelevant, auditfähig. Evaluiert werden dabei Vollständigkeit und Aktualität der Daten, ihre Integration in operative Prozesse und die Frage, ob sich daraus prüfungsfeste Auskünfte ableiten lassen. Aus den Reifegraden entstehen Handlungsfelder: Auf den unteren Stufen sind das die Konsolidierung, Migration und Klärung von Verantwortlichkeiten. Auf den oberen Stufen liegen die Schwerpunkte auf Schnittstellen, Automatisierung, Reporting und wiederkehrenden Qualitätsprüfungen.

Managed Service statt einmaliges Dokumentationsprojekt
Je nach Reifegrad übernimmt die FNT Services GmbH im Anschluss an die Evaluation für ihre Kunden den Betrieb der Dokumentationsplattform, die kontinuierliche Pflege und Qualitätssicherung der Daten sowie regelmäßige Reports zu definierten Service- und Qualitätskennzahlen. Darüber hinaus unterstützt der Service bei der Vorbereitung interner und externer Audits.

Der Betrieb kann flexibel als On-Premises-Plattform oder als DSGVO-konformer Cloud-Service mit europäischer Datenhaltung erfolgen. FNT Services liefert und pflegt die Informationsgrundlage für Nachweispflichten und Belege. Die  regulatorische Verantwortung verbleibt jedoch beim Kunden.

„Eine Dokumentation, die erst im Audit entsteht, ist keine Dokumentation, sondern eine Rekonstruktion. Wer 2028 nachweisen muss, wie seine Infrastruktur 2026 zusammenhing, kann damit nicht 2027 anfangen", weiß Alexander Mette, CCO bei der FNT Services, aus vielen Jahren Erfahrung in der Dokumentation. „Deshalb verkaufen wir kein Projekt mit Abschlussbericht, sondern einen fortlaufenden Dokumentations-Service. Dabei übernehmen wir die laufende Pflege der Daten und lassen uns an vereinbarten Kennzahlen zur Datenqualität messen."

Über FNT Services
Die FNT Services GmbH mit Hauptsitz in Ellwangen (Jagst) ist der spezialisierte Servicepartner innerhalb der FNT-Gruppe. Das Unternehmen unterstützt Organisationen und Behörden in Deutschland und Europa bei Einführung, Integration und Betrieb von Lösungen für das Management komplexer IT-, Telekommunikations- und Rechenzentrumsinfrastrukturen. Das Leistungsportfolio umfasst Beratung, Projektumsetzung, Datenmigration, Systemintegration, Schulung, Support, Managed Services und Outsourcing.
Weitere Informationen: www.fntservices.com